#feiernwir informiert bei Katholikentag über Format #feiernwir
Danke an die Bischöfliche Pressestelle Münster für die Berichterstattung
(Würzburg) Um nichts weniger als die Zukunft der Kirche ist es am 16. Mai bei einer Werkstatt gegangen, die Katja Orthues und Theresa Niebler aus Münster beim Katholikentag in Würzburg gestalteten. Denn der Titel lautete „Ehrenamtlich mutig Kirche gestalten – Engagement einbringen und erfolgreich organisieren“ – und dass ohne Ehrenamtliche keine lebendige Kirche zustande kommt, ist heute allgemein bekannt. Zu dem Angebot kamen denn auch rund 40 Interessierte in die St.-Ursulaschule.
Orthues und Niebler stellten, begleitet von einigen Teammitgliedern, das von ihnen vor sieben Jahren in Münster begründete Gottesdienstformat #feiernwir vor. Dieses entwickelten sie aus einem früheren Format, für das ab 2019 keine hauptamtlichen Ressourcen mehr zur Verfügung standen.
Unter dem Titel #feiernwir findet seitdem dank des Engagements der Gruppe immer sonntags um 19 Uhr eine Messe in der St.-Martini-Kirche Münster statt, die zudem im Internet übertragen wird. Die Predigt widmet sich stets einem aktuellen Thema, kreative Elemente, Texte und Gebete gehören fest zum Gottesdienst. Zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder den Kar- und Ostertagen gibt es entsprechend passende besondere Gottesdienste – alles ehrenamtlich vorbereitet und durchgeführt, auch von den beiden beteiligten Gesitlichen Pfarrer Karsten Weidisch und Bruder Konrad Schneermann.
Bei der Werkstatt gaben Orthues und Niebler wertvolle Hinweise zur nötigen Resilienz, zur Organisation und Förderung von Verlässlichkeit und Verbindlichkeit, zu effizienten Strukturen. „Unsere Motivation kommt vor allem aus der Sinnhaftigkeit von dem, was wir tun“, sagte Niebler.
Dass sie die Werkstatt gestaltet und so #feiernwir beim Katholikentag vielen Multiplikatoren vorgestellt haben, begründet Orthues mit häufigen Anfragen von Interessierten, die gern etwas Ähnliches umsetzen möchten. Außerdem „wollen wir Menschen bestärken, sich im Ehrenamt zu tummeln, zu schauen, wo ihre Charismen sind und sie sich in der katholischen Kirche einbringen können.“
Text: Anke Lucht, Bischöfliche Pressestelle Münster
Foto: Lisa Schwarzkopf-Emde